
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff eröffnete gemeinsam mit Stiftungsdirektor Dr. Stefan Rhein, der Leiterin des LWL-Museums für Archäologie Herne, Dr. Doreen Mölders, sowie dem Kurator Mirko Gutjahr die Sonderausstellung „Pest. Eine Seuche verändert die Welt“ im
Augusteum in Wittenberg.
Ab morgen, den 20. August 2021, ist die Ausstellung für die Öffentlichkeit geöffnet.
Zum ersten Mal beschäftigt sich zudem eine Sonderausstellung mit dem Pestgeschehen in der Zeit der Reformation. „Wir fragen, inwieweit die Pest ein Faktor für die Herausbildung der Reformation war, und schauen auch umgekehrt auf den Einfluss der Reformation auf die Pest“, so Mirko Gutjahr.
„Das Thema ‚Pandemie‘ ist natürlich ein hochaktuelles“, sagt Dr. Stefan Rhein. „So lag es für uns auf der Hand, uns auch dem Vergleich von Pest und Covid19 zu stellen und sowohl die Unterschiede als auch die Ähnlichkeiten zwischen beiden Seuchen darzustellen.“ Gerade an der Pest lässt sich zeigen, dass viele der heutigen Maßnahmen bereits vor Jahrhunderten wirksam waren.
Die Ausstellung ist bis zum 20. Februar 2022 in der Lutherstadt Wittenberg zu sehen.
Begleitend gibt es auch den Podcast "Pestilenz!" mit 7 Folgen - überall, wo es Podcasts gibt und hier bei uns.
Weitere Informationen für einen Besuch in der Ausstellung oder zur Berichterstattung gibt es unter: https://www.martinluther.de/de/pest-eine-seuche-veraendert-die-welt

