
Den heutigen UNESCO-Welterbetag feiern wir unter dem Motto "Welterbe verbindet". Auch unsere Museen in den Lutherstädten Eisleben und Wittenberg sind als UNESCO-Weltkulturerbestätten ausgezeichnet. Zum ersten Mal findet dieser besondere Tag ausschließlich digital statt. Aus diesem Grund geben wir Einblicke, was es für uns als Stiftung und für die jeweiligen Städte bedeutet, Weltkulturerbe zu sein.
Unsere Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg zeigen das Leben und Wirken der Reformatoren Martin Luther und Philipp Melanchthon. Zu den Gedenkstätten in Eisleben gehören Luthers Geburts- und sein Sterbehaus. Ersteres gilt als eines der ältesten Museen der Welt. Zu den Gedenkstätten in Wittenberg zählen das Haus Melanchthons und das Wohnhaus Luthers, welches zum Anziehungspunkt für Reformatoren aus ganz Europa wurde.
Wir haben Dr. Stefan Rhein, Direktor der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, den Wittenberger Stadtkirchenpfarrer Dr. Johannes Block und
den Kustos des Schlosskirchenensembles Jörg Bielig in ihren Welterbestätten besucht und gefragt, was für sie Weltkulturerbe bedeutet und wen oder was die Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg miteinander verbindet.
Die Luthergedenkstätten, genauer das Luther- und Melanchthonhaus in Wittenberg sowie das Geburts- und Sterbehaus Martin Luthers in Eisleben, gehören zu den frühesten Museen Deutschlands. Bereits kurz nach dem Tod Martin Luthers wurden die Lutherhäuser zu Gedenk- und Pilgerstätten für Protestanten. Bis heute bewahren, präsentieren und vermitteln die Luthermuseen in Eisleben und Wittenberg das reformatorische Erbe Martin Luthers und Philipp Melanchthons.
Weitere Informationen und Videos zu diesen und anderen Welterbestätten sind auf www.unesco-welterbetag.de zu finden.

